Hybridarbeit: Definition und Herausforderungen

75 % der französischen Arbeitnehmer wünschen sich ein Hybridarbeitsmodell. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Adecco-Gruppe veröffentlicht im Juni 2020. Obwohl es bereits seit mehreren Jahren existiert, gewinnt hybride Arbeit (d. h. die Kombination von Büroarbeit und Telearbeit) heute zunehmend an Bedeutung. Tatsächlich zwang die Covid-Krise die Unternehmen, ihr Organisationsmodell zu überdenken und neue Formen der Zusammenarbeit in Betracht zu ziehen.
Während einige sich jetzt dem vollständigen Remote zuwenden, scheint für die Mehrheit eine Mischform der beste Kompromiss zu sein. Mehrere Lösungen ermöglichen heute die Vereinfachung dieser hybriden Arbeit. Darunter: Talkspirit, eine französische Kollaborationsplattform, die dazu entwickelt wurde, Kommunikation und Zusammenarbeit auf Entfernung zu vereinfachen.
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Natürlich stellt hybride Arbeit viele Herausforderungen für Unternehmen dar. Lassen Sie uns zusammen auf die wichtigsten Herausforderungen zurückkommen.

Was ist hybride Arbeit?
Ein Arbeitsmodell, das Flexibilität fördert
Per Definition bezeichnet hybride Arbeit ein flexibles Arbeitsmodell, das zwischen Telearbeit und Büroarbeit wechseln ermöglicht. Jede Organisation kann ihre eigene Richtlinie für hybride Arbeit erstellen, indem sie festlegt, wie häufig Mitarbeitende im Home-Office arbeiten können. In einigen Unternehmen beschränkt sich die Remote-Arbeit (von zuhause oder von einem dritten Ort) auf nur einen Tag pro Woche. Während in anderen die Balance zwischen Telearbeit und Präsenz ausgewogener ist. Manchmal kann der Mitarbeitende sogar das Tempo wählen, das er adoptieren möchte.
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Hybride Arbeit kann mit anderen Arbeitsmodellen kombiniert werden, wie z. B. flexible Büronutzung, Co-Working oder Smart Office. Der hybride Angestellte hat daher nicht zwingend einen eigenen Schreibtisch in den Unternehmensräumlichkeiten. Sein Platz und seine Arbeitszeiten sind flexibler als die eines Angestellten, der nur vor Ort arbeitet, was ihm ermöglicht, an Produktivität zu gewinnen.
Nach einer Umfrage der OBERGO aus dem Jahr 2018 geben 86 % der französischen Arbeitnehmer an, dank Telearbeit produktiver zu sein. Dieser Trend wird auch durch eine Airtasker-Umfrage von 2020 bestätigt, wonach Mitarbeitende in Telearbeit 1,4 Tage mehr pro Monat arbeiten würden als die, die vor Ort arbeiten.
Hin zu einer Phygitalisierung der Mitarbeitererfahrung
Das Arbeiten im Hybrid-Modus erfordert dann die Verbindung des physischen Arbeitsbereichs mit dem digitalen Arbeitsbereich. Das nennt man phygitale Arbeit. Bereits seit den 2000er-Jahren wird das Phygitale im Einzelhandel verwendet, um ein nahtloses Einkaufserlebnis zwischen dem Geschäft und der E-Commerce-Website zu beschreiben. Heute im beruflichen Bereich verwendet, zeigt dieser Neologismus die Notwendigkeit, agiler zu funktionieren.
In der Arbeitswelt bedeutet „phygital", die Möglichkeit zu haben, auf die gleiche Weise zu arbeiten, ob man physisch anwesend ist oder remote arbeitet (durch digitale Technologien). Phygital ist daher ein Konzept, das sich perfekt mit hybrider Arbeit verbindet und das kollaborative Arbeiten zwischen Teams vereinfacht, ob sie remote oder vor Ort sind.
Die Herausforderungen der hybriden Arbeit
Um sich auf ein Hybridarbeitsmodell einzulassen, ist es notwendig, mehrere Herausforderungen zu berücksichtigen:
Das Austauschen und der Zugang zu Informationen
Der Informationsfluss zu erleichtern ist eine der Hauptherausforderungen von Hybrid-Organisationen. Tatsächlich kann eine schlecht organisierte und/oder schwer zugängliche Information zu Zeitverschwendung, falschen Entscheidungen und sogar Missverständnissen zwischen Kolleginnen und Kollegen führen. Um unter guten Bedingungen zu arbeiten, muss der Mitarbeitende Informationen teilen und auf alle Informationen zugreifen können, die er benötigen könnte, unabhängig von der Quelle. Eine Herausforderung, auf die ein soziales Unternehmensnetzwerk (SUN).
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Die Kommunikation
Es ist oft schwieriger, im Team zu kommunizieren, wenn dieses teilweise und manchmal remote arbeitet. Tatsächlich sind die Austausche oft weniger spontan oder sogar seltener, wenn das Team an verschiedenen Orten verteilt ist. Ob förmlich oder informell, müssen die Interaktionen daher stärker organisiert in einem Hybridarbeitsmodell sein.
Darüber hinaus kann sich ein Hybrid-Team nicht allein auf mündliche Kommunikation stützen. Es muss eine Schriftkultur etablieren, um sicherzustellen, dass Informationen und Entscheidungen von allen Mitarbeitenden geteilt werden. Und das, unabhängig davon, ob sie an einem bestimmten Meeting teilgenommen haben oder nicht.
Das Management
Ein Hybrid-Team zu managen ist schwieriger als ein Team zu managen, das man jeden Tag sieht. Tatsächlich ist es nicht mehr möglich, die Arbeit jedes Einzelnen nach der Zeit zu bewerten, die er für eine Aufgabe aufwendet. Deshalb erleben wir den Aufstieg einer Ergebniskultur, die eher die geleistete Arbeit und das daraus resultierende Lieferergebnis hervorhebt.
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Um seine Teams motiviert und engagiert zu halten, muss der Manager häufigere Arbeitsbesprechungen mit jedem seiner Mitarbeitenden durchführen, wobei direkte Kommunikationsmöglichkeiten bevorzugt werden (zum Beispiel: Chat statt E-Mail, und Videokonferenz statt Telefon), um die Kommunikation zu vereinfachen. Natürlich sollten sich diese Austausche nicht auf ein Wöchentliches Treffen beschränken. Remote zusammenzuarbeiten erfordert, eine Nähe zu seinen Teams zu bewahren. In der Praxis bedeutet das, nachzufragen, wie es ihnen geht oder zu überprüfen, ob sie Hilfe bei einem bestimmten Projekt benötigen. Mehrere und regelmäßige Arbeitsbesprechungen daher.
Informationssicherheit
Nach einer Studie der Beratungsfirma Frost & Sullivan nutzen mehr als 80 % der Mitarbeitenden IT-Lösungen ohne Zustimmung ihrer IT-Leitung. Dieses Phänomen, auch Shadow IT genannt, kann schwerwiegende Folgen für das Unternehmen haben. Tatsächlich gehen nach Gartner ein Drittel der Cyberangriffe 2020 daraus hervor.
Wenn Mitarbeitende remote arbeiten, haben diese Shadow-IT-Praktiken die Tendenz, sich zu verstärken, was die Cybersecurity-Risiken erhöhen kann. Es bleibt daher an der IT-Leitung, sicherzustellen, dass Mitarbeitende alles haben, was sie brauchen um effektiv und sicher zu arbeiten, unabhängig davon, wo sie sich befinden.
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Die Mitarbeitererfahrung
Aufgrund seiner flexiblen Natur kann hybride Arbeit auch dazu neigen, die Grenzen zwischen Berufsleben und Privatleben zu verwischen. Das Risiko besteht darin, dass sich der Mitarbeitende verpflichtet fühlt, 24/7 erreichbar zu sein, dass er die Motivation verliert oder sich isoliert fühlt.
Das Unternehmen muss daher jedem Stadium der Mitarbeitererfahrung besondere Aufmerksamkeit schenken, insbesondere der Einarbeitung und der Begleitung der Mitarbeitenden. Zum Beispiel kann sie ein Begleitprogramm für Mitarbeitende einrichten, die es benötigen, unabhängig von ihrer Betriebszugehörigkeit.
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Der Zusammenhalt
Den Kontakt zu seinen Kolleginnen und Kollegen zu bewahren, ist für Hybrid-Arbeitende nicht immer offensichtlich. Nach einer 2020 durchgeführten Umfrage von Malakoff Humanis beobachten 40 % der Telearbeitenden eine Verschlechterung der Qualität ihrer Beziehungen zu ihren Kolleginnen und Kollegen.
Ein Mitarbeitender, der nicht jeden Tag seine Kolleginnen und Kollegen sehen kann, hat daher eine größere Wahrscheinlichkeit, sich isoliert zu fühlen als ein Mitarbeitender, der 100 % der Zeit im Büro präsent ist.
Nach der Paris-Workplace-Studie von 2019 multipliziert Telearbeit sogar das Gefühl der Isolation um das Zweifache. Ein Mangel an menschlichem Kontakt, der zu einem Verlust des Zusammenhalts im Team und einem Rückgang der Motivation führen kann. Um dieses Risiko zu vermeiden, ist Kommunikation natürlich wesentlich, sowohl von Seiten der Mitarbeitenden als auch des Unternehmens. Die Pflege von Bindungen zwischen den Mitarbeitenden zu fördern ist daher eine zentrale Herausforderung für das Unternehmen, ebenso wie die Stärkung der Nähe zwischen Managern und ihren Teams.
Der Platz des Informalen
Wenn ein Unternehmen zum Hybridmodus wechselt, haben informelle Austausche die Tendenz zu verschwinden. Personalwesen und Management müssen daher ihr Möglichstes tun, um diese Art von Austauschen auf Distanz zu reproduzieren. Ein guter Weg, dies zu erreichen, ist die Einrichtung von Team-Building-Initiativen, zum Beispiel. Diese können in Frankreich stattfinden oder in einer europäischen Hauptstadt (wie Brüssel, Amsterdam oder Madrid).
Darüber hinaus darf die Präsenz nicht vernachlässigt werden, denn sie ist für die Pflege von Bindungen zwischen Mitarbeitenden wesentlich. Die Herausforderung bleibt daher, das richtige Gleichgewicht zwischen physischen und virtuellen Aktivitäten zu finden.
Die Unternehmenskultur
Die letzte Herausforderung in dieser Umwandlung der Arbeitsweisen: Unternehmenskultur und hybride Arbeit zu vereinbaren. Denn peu à peu, man risikiert, dass zwei verschiedene Unternehmenskulturen entstehen: die Bürokultur und die virtuelle Kultur.
Um diese Entwicklungen zu vermeiden, muss das Unternehmen die Silos-Organisation beenden und Interaktionen zwischen den Mitarbeitenden fördern. Auf organisierte Weise. Zum Beispiel kann es alle Mitarbeitenden auf einer Kollaborationsplattform zusammenbringen, um den Austausch zwischen Mitarbeitenden, die im Büro arbeiten, und denen, die remote arbeiten, zu erleichtern.
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Die Einführung von hybrider Arbeit bringt viele Herausforderungen für das Unternehmen, seine Manager und seine Mitarbeitenden mit sich. Glücklicherweise gibt es eine Lösung, um diesen Übergang zu erleichtern: den Wandel begleiten, besonders durch Kollaborationswerkzeuge, die das Austauschen von Informationen und die Pflege von Bindungen innerhalb von Teams vereinfachen werden.
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Dieser Artikel ist aus dem Weißbuch „Zukunft der Arbeit: Platz für hybride Arbeit!" extrahiert. Darin entdecken Sie: die mit einem Arbeitsmodell, das Präsenzarbeit und Telearbeit kombiniert, verbundenen Herausforderungen; bewährte Praktiken für Manager, Personalwesen, die interne Kommunikation, die IT-Leitung und die Mitarbeitenden; sowie die Werkzeuge, die einzurichten sind, um hybride Arbeit zu erleichtern.
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