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Soziales Unternehmensnetzwerk: Definition

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Networking – manchmal auch einfach so bezeichnet – ist ein Konzept, das gerade sehr in Mode ist. In der Berufswelt ist es in aller Munde: ob es darum geht, sein Netzwerk zu pflegen oder bei einem Meetup oder einem After-Work-Event zu netzwerken; man hört davon überall. Die Definition von sozialem Unternehmensnetzwerk ist schwer festzulegen. Und das aus gutem Grund: Netzwerke (im Sinne von Beziehungsgeflechten) spielen schon immer eine entscheidende Rolle in menschlichen Beziehungen.

Gesellschaftliche Salons, Unternehmernetze, Freimaurerei, Clubs, Bruderschaften, Alumni-Zirkel: All das gab es bereits lange vor dem Aufkommen des Internets. Lange bevor Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn und andere wie Snapchat oder TikTok entstanden.

Warum sind sie heute so beliebt? Weil der Motor des Geschäftslebens derselbe ist, auf dem diese sozialen Plattformen ihren Erfolg aufgebaut haben: zwischenmenschliche Beziehungen. Die Beziehungen zwischen Mitarbeitenden wieder in den Mittelpunkt des Unternehmenslebens zu stellen: das ist genau das Ziel eines sozialen Unternehmensnetzwerks.

Lesen Sie auch: Das richtige soziale Unternehmensnetzwerk wählen

Was ist ein soziales Unternehmensnetzwerk?

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Ein soziales Unternehmensnetzwerk ist eine unternehmensinterne kollaborative Plattform. Per Definition übernimmt sie die Codes eines sozialen Netzwerks und zielt darauf ab, die Kommunikation zwischen allen Mitarbeitenden zu fördern.

Das soziale Unternehmensnetzwerk ist geschlossen. Privat. Nur auf Einladung zugänglich.

Man kann alle Stakeholder des Unternehmenslebens einladen:

  • die Führungskräfte und Manager des Unternehmens;
  • die Mitarbeitenden des Unternehmens, unabhängig von ihrer hierarchischen Ebene, ob Angestellte oder gewerbliche Mitarbeitende;
  • je nach getroffenen Entscheidungen: externe Berater und verschiedene Unternehmenspartner: Kunden, Lieferanten, Dienstleister, Partner, Subunternehmer.

Das Ziel: dem Unternehmen zu ermöglichen, auf derselben Plattform sein gesamtes Ökosystem zu vereinen. Das heißt alle Stakeholder (intern und extern) seiner Tätigkeit.

Das soziale Unternehmensnetzwerk hat die Aufgabe, den internen Austausch zu erleichtern und kollaborativeres Arbeiten zu ermöglichen. Es bietet in dieser Hinsicht eindeutige Vorteile:

  • eine bessere gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Informationen;
  • eine Zeitersparnis für Mitarbeitende bei der Informationssuche zu einem Projekt;
  • eine Stärkung des Zugehörigkeitsgefühls der Mitarbeitenden, indem Verbindungen zwischen ihnen geschaffen und ihnen eine Stimme gegeben wird.

Wie sieht ein soziales Unternehmensnetzwerk aus?

Eine kollaborative Plattform, die die Codes sozialer Netzwerke übernimmt… Konkret: Was findet man auf einem sozialen Unternehmensnetzwerk? Wie sieht diese Art von Plattform aus?

Wenig überraschend findet man dort die meisten unverzichtbaren Elemente sozialer Netzwerke:

  • Jede Person verfügt über ein persönliches Profil
  • Jede Person verfügt außerdem über eine Pinnwand (auch Newsfeed oder Aktivitätsstream genannt), auf der sie sowohl auf Informationen anderer zugreifen, an laufenden Diskussionen teilnehmen oder einen neuen Austausch beginnen kann
  • Ein Gruppensystem ermöglicht es zudem, sich nach Communities auszutauschen (z. B. nach Projekt, nach geografischem Standort, nach Fachteam, nach Interessengebiet …), Informationen oder Dokumente zu teilen und zu geteilten Themen zu interagieren
  • ein Speicherbereich, der die Zentralisierung und Organisation gemeinsam genutzter Dokumente ermöglicht
  • Funktionen für Echtzeitkommunikation über einen Chat, Videoanrufe, …

Der Austausch kann somit in Echtzeit oder zeitversetzt stattfinden, und es ist einfach zu verfolgen, wer an einem Diskussionsstrang teilnimmt. Vorbei also mit endlosen E-Mail-Schleifen, bei denen Gesprächspartner je nach E-Mail eingeladen werden oder verschwinden.

Schließlich bringt das soziale Unternehmensnetzwerk ein Element mit, das bei privaten sozialen Netzwerken fehlt: die Personalisierung. Da ein soziales Unternehmensnetzwerk das Werkzeug des Unternehmens ist, kann es dieses mit seinen Farben, seinem Logo personalisieren, relevante Communities erstellen usw.

Soziales Unternehmensnetzwerk und berufliche soziale Netzwerke: Verwechslungsgefahr

Die Begriffe könnten Verwirrung stiften. Es ist daher sinnvoll, auf eine Definition zurückzugreifen, die eine klare Unterscheidung zwischen sozialem Unternehmensnetzwerk und beruflichem sozialen Netzwerk ermöglicht.

Das soziale Unternehmensnetzwerk ist nämlich ausschließlich für den internen Gebrauch bestimmt. Die Profile der Mitarbeitenden sind nur für andere Mitglieder des internen Netzwerks sichtbar und sind in keinem Fall öffentlich. Es handelt sich um ein internes, auf Einladung basierendes Netzwerk, das nur das Unternehmensökosystem vereint, nämlich die internen Stakeholder (Führungskräfte, Manager und Mitarbeitende) und externen Stakeholder (Kunden, Lieferanten, Dienstleister, Partner und Subunternehmer).

Die beruflichen sozialen Netzwerke hingegen – insbesondere LinkedIn oder Viadeo – haben zwar eine «berufliche» Ausrichtung, sind aber für den persönlichen Gebrauch bestimmt.

Zum Lesen: Die 12 besten sozialen Unternehmensnetzwerke

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Insgesamt sorgt das soziale Unternehmensnetzwerk dafür, dass das Unternehmen die Codes dieser sozialen Netzwerke übernimmt, die heute einen sehr wichtigen Platz in unserem Alltag einnehmen. Das soziale Unternehmensnetzwerk ist heute ein heilsames Werkzeug, um die Postfächer und Gedanken Ihrer Mitarbeitenden zu entlasten und Ihre interne Kommunikation zu verbessern.

Lesen Sie auch: 8 Vorteile der Nutzung eines sozialen Unternehmensnetzwerks

– Autor: Paul Maubareyt

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