[CEO-Statement] Philippe Pinault: Best Practices für hybride Arbeit

Die hybride Arbeit, also die Kombination aus Präsenzarbeit und Homeoffice, erlebt heute einen beispiellosen Boom. Doch auch wenn immer mehr Unternehmen dieses Arbeitsmodell einführen (aus Zwang oder aus eigener Entscheidung), sind sie noch weit davon entfernt, ihren Ansatz beim Management und bei der Organisation von Remote-Arbeit zu perfektionieren.
Um zu verstehen, wie man ein hybrides Arbeitsmodell gut einführt, haben wir Philippe Pinault, CEO und Mitgründer von Talkspirit, interviewt, der uns seinen Standpunkt zu mehreren Fragen mitgeteilt hat:
- Wie lassen sich Homeoffice und Präsenz in KMU vereinbaren?
- Was sind die Best Practices für das Management von hybriden Teams?
- Welche Tools müssen eingeführt werden?
Wie lassen sich Homeoffice und Präsenzarbeit in KMU vereinbaren?
Die Covid-Krise hat Unternehmen sehr plötzlich dazu gezwungen, ihre Arbeitsweisen vollständig zu überdenken. Seit dem Lockdown ist die Arbeit immer hybrider geworden, mit sowohl Präsenz als auch Homeoffice.
Lesen Sie auch: Bertrand Duperrin: hin zu einem hybriden Arbeitsmodell
Ich denke, das ist eine Chance, die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten, zu überdenken – durch die Kombination beider Ansätze. Das ist übrigens eine wichtige Erwartung der Mitarbeitenden, die die Flexibilität geschätzt haben, die es ihnen bringt, gelegentlich von zu Hause arbeiten zu können. Natürlich erfordert die Vereinbarung von Homeoffice und Präsenz die Einführung geeigneter Tools, um effizienter arbeiten zu können.
Welche Ratschläge geben Sie für das Management von nun hybriden Teams?
Die neuen Arbeitsweisen bringen neue Praktiken mit sich, insbesondere auf Seiten der Führungskräfte.Es geht nicht mehr darum, visuell zu managen , dass jeder an seinem Arbeitsplatz ist und „arbeitet". Die Führungskraft, die vielleicht noch einen Kontrollansatz hatte, wird mehr und mehr zu einem Leader, der im Dienst seines Teams steht, um es bei der Erreichung seiner Ziele und beim Gelingen seiner Projekte zu unterstützen.
Das erfordert, seine Führungsweise zu überdenken, klare Ziele zu definieren, regelmäßige Fortschrittsbesprechungen anzusetzen, für das Team verfügbar zu sein, um dessen Weiterentwicklung und das Erreichen der Ziele zu erleichtern. Die Führungskraft muss nun ein Ermöglicher sein, derjenige, der schwierige Situationen löst. Parallel dazu muss sie in ihrem Team eine Ergebniskultur verbreiten, denn die Distanz macht einen Wechsel zu einem Ansatz erforderlich, der jeden Mitarbeitenden stärker eigenverantwortlich macht: mit Zielen, einer Roadmap, einer regelmäßigen Leistungsbewertung und einer häufigen Überprüfung der KPIs.
Welche Tools müssen eingeführt werden, um im hybriden Modus effizient zu arbeiten?
Homeoffice bedeutet auch Tools, die als Grundlage für diese neuen Arten der Teamarbeit dienen. Ich denke dabei natürlich an Kollaborationslösungen, zu denen Talkspirit gehört. Sie helfen dabei, einen besseren Informationsfluss zu gewährleisten, eine reibungslose Kommunikation sicherzustellen, Dateien und Dokumente zu teilen – alles, was nötig ist, um täglich besser zusammenzuarbeiten. Und natürlich ist für mich die Schlüsselfunktion inzwischen die Videokonferenz: In diesem hybriden Kontext ersetzt sie die visuelle Verbindung mit den Kolleginnen und Kollegen, insbesondere bei Meetings. Sie ist daher unverzichtbar.
Lesen Sie auch: 18 unverzichtbare Lösungen für den Wechsel ins Homeoffice
Welchen Einfluss können diese Tools auf den Zusammenhalt, die Motivation und die Produktivität hybrider Teams haben?
Talkspirit ist ein unverzichtbares Tool bei der Remotearbeit, da es der gesamten Organisation ermöglicht, online auf einem gemeinsamen Arbeitsbereich zusammenzukommen. Die kollaborative Plattform hat eine sehr soziale Funktion, die den Zusammenhalt und das Zugehörigkeitsgefühl stärkt. Jeder kommt dorthin, um Informationen zu teilen und auf die von anderen geteilten zuzugreifen, um sich zu synchronisieren und dank kollaborativer Arbeitsfunktionen gemeinsam zu arbeiten.
Dabei darf man jedoch nicht vergessen, die wesentliche Rolle der Präsenz, um Momente des „Zusammenlebens" neu zu erschaffen. Denn ein Unternehmen ist in erster Linie ein Kollektiv. Zutiefst menschlich. Nichts wird die Präsenz ersetzen. Für Unternehmen besteht die neue Herausforderung darin, die Präsenzarbeitserfahrung neu zu gestalten, als Ergänzung zum Homeoffice. Ihr eine Schlüsselfunktion in diesem neuen „Präsenz/Distanz"-Gleichgewicht zu geben, das es zu definieren gilt.
Lesen Sie auch: Phygitale Arbeit, neue Herausforderung für die Mitarbeitendenerfahrung
Ein letzter Rat an KMU für einen erfolgreichen Wechsel zur hybriden Arbeit?
Für hybrides Arbeiten kann ich Sie nur einladen, Talkspirit kostenlos zu testen, dessen Einstieg sehr einfach ist. Die Ratschläge unserer Teams ermöglichen es Ihnen, Ihre Plattform schnell einzuführen und den Mehrwert sowohl für Ihre interne Kommunikation als auch für die kollaborative Arbeit innerhalb Ihrer Teams zu schätzen.
*
* *
Möchten Sie mehr über die Best Practices hybrider Arbeit erfahren? Lesen Sie unser E-Book „Zukunft der Arbeit: Platz für hybride Arbeit!".
Zum White Paper
In unserem E-Book „Zukunft der Arbeit: Platz für hybride Arbeit!" erfahren Sie: die 8 wichtigsten Aspekte hybrider Arbeit; die Best Practices für Führungskräfte, HR, interne Kommunikation, IT-Abteilung und Mitarbeitende; sowie die Tools, die zur Erleichterung hybrider Arbeit eingeführt werden sollten.
Ähnliche Artikel entdecken

Warum Wandel nicht anhält, mit Nick Osborne
Warum halten organisationale Veränderungen nicht an? In diesem Interview erklärt Nick Osborne, warum die Verbesserung von Rollen, Entscheidungsfindung und Zusammenarbeit oft nur kurzfristige Wirkung zeigt – ohne dauerhafte Transformation – und was sich wirklich in der Tiefe abspielt.

