Was versteht man unter kollaborativem Arbeiten?

Kollaboratives Arbeiten hier, kollaboratives Arbeiten dort… Man hört davon überall. Was steckt hinter diesen zwei Wörtern, die so viel versprechen? Sie sind genau richtig hier.
Lassen Sie uns gemeinsam betrachten, was kollaboratives Arbeiten ist, wie es unsere Gewohnheiten verändert, und wie man es fördern kann innerhalb Ihres Unternehmens.

Was ist kollaboratives Arbeiten?
Es ist eine Arbeitsweise, die gegenseitige Unterstützung und Teamarbeit als grundlegenden Wert innerhalb eines Teams verankert. Die Idee? Dass die Teammitglieder leicht zusammenarbeiten können, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Kurzum lässt sich die Definition des kollaborativen Arbeitens in drei Worten zusammenfassen: „besser zusammenarbeiten".
Zusammenarbeiten bedeutet vor allem die Bündelung von Werten, Projekten, Wissen, Ressourcen und Werkzeugen. Kompetenzen werden gebündelt, um gemeinsam besser voranzukommen. Jeder leistet einen Beitrag zum Team.
Von Natur aus, und damit sich jeder einbezogen fühlt, stellt kollaboratives Arbeiten die Mitarbeitenden auf Augenhöhe und tendiert dazu, Hierarchien zu verwischen. Alle einzubeziehen, niemanden zurückzulassen – das ist die Grundlage.
Das alte Modell hat ausgedient, es lebe das neue. Mit kollaborativem Arbeiten ist die Arbeitswelt vorbei, in der jeder für sich werkelt und beim wöchentlichen oder monatlichen Meeting die Früchte seiner Arbeit präsentiert. Projekte binden mehrere Mitarbeitende ein und sind in Echtzeit zugänglich, im Sinne von Informationszugang und Transparenz.
Eine Revolution in unserer Arbeitsweise
Der Trend zum kollaborativen Arbeiten ist eng verknüpft mit der Entwicklung zahlreicher Werkzeuge. Ebenfalls kollaborativer Natur. Ob es sich um Digital Workplaces, kollaborative Tools wie Talkspirit, gemeinsam genutzte Speicherlösungen in der Cloud oder auf einem internen Server oder Online-Kalender handelt: Diese neuen Tools erleichtern und fördern kollaborative Praktiken. Und zwar unabhängig davon, wo sich Ihre Mitarbeitenden befinden (im Außendienst, im Homeoffice, unterwegs oder im Büro)
Zusammengenommen revolutionieren diese kollaborativen Arbeitswerkzeuge unsere Arbeitsweise.
So ist es nicht einmal mehr notwendig, am gleichen Ort zu arbeiten, um effektiv zusammenzuarbeiten. Im amerikanischen Unternehmen Buffer beispielsweise sind die 82 Mitarbeitenden auf 42 Städte, 15 Länder und 11 Zeitzonen verteilt! Kollaborative Tools ermöglichen es so, geografische Grenzen aufzuheben und kollaboratives Arbeiten auf Distanz zu erleichtern.
Darüber hinaus sind die ersten Erkenntnisse zu dieser laufenden Revolution eindeutig:
- die Produktivität der Mitarbeitenden steigt ;
- die erzielten Ergebnisse sind von besserer Qualität ;
- die Mitarbeitenden geben an, zufriedener mit ihrer Arbeit zu sein, unabhängig von ihrem Status.
Das sind mehr als genug gute Gründe, um – falls noch nicht geschehen – kollaboratives Arbeiten zu entwickeln in Ihrem Unternehmen.
Wie lässt sich kollaboratives Arbeiten im Unternehmen verbessern?
Improvisation vermeiden
Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Eine kollaborative Arbeitsweise einzuführen – und vor allem einzuführen – lässt sich nicht von heute auf morgen in der Improvisation entscheiden. Es handelt sich um einen schrittweise vollzogenen Wandel, bei dem Ihre Mitarbeitenden einbezogen werden müssen. Eine wichtige Voraussetzung ist das gemeinsame Vertrauen zwischen den Mitgliedern eines Teams.
Der Anspruch, zu einem kollaborativeren Arbeiten überzugehen, spiegelt sich auch im Raum wider. In der Gestaltung der Arbeitsumgebung. Bevorzugen Sie daher Open Spaces, vielleicht auch helle und einladende Büros zur Miete, die Geselligkeit und Nähe fördern. Bieten Sie außerdem angenehme Gemeinschaftsbereiche an, in denen sich Ihre Mitarbeitenden in informeller Atmosphäre in den Pausen treffen können.
Lesen Sie auch: Der Arbeitsraum als Hebel für Produktivität und Mitarbeiterengagement
5 Schlüssel zur Förderung kollaborativen Arbeitens

Haben Sie sich entschieden, den Schritt zu wagen? Hier sind 5 Schlüssel, die Sie erkunden können, damit der Übergang reibungslos verläuft:
- Stellen Sie sicher, dass jeder eine Stimme hat. Eine kollaborative Plattform oder ein soziales Unternehmensnetzwerk wie Talkspirit sind kollaborative Tools, die ideal sind, damit sich jeder – auch die Zurückhaltenderen – gleichberechtigt äußern kann ;
- Verteilen Sie die Rollen, um sicherzustellen, dass nicht zwei Personen gleichzeitig an derselben Aufgabe arbeiten ;
- Setzen Sie einen klaren Kurs und präzise Ziele. Das ist der eigentliche Anspruch kollaborativen Arbeitens: gemeinsam ein gemeinsames Ziel erreichen ;
- Stärken Sie den Zusammenhalt und den Teamgeist, indem Sie Teamevents außerhalb der Arbeit organisieren ;
- Setzen Sie auf Transparenz: Jeder sollte in Echtzeit wissen, wer woran arbeitet und wer Unterstützung benötigt. Teilen Sie Schwierigkeiten genauso wie gute Neuigkeiten.
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Zum Abschluss
Kollaborative Tools sind besonders effektiv, um Ihren Übergang anzustoßen. Allerdings kann es manchmal schwierig sein, das richtige Tool zu wählen. Um Ihnen bei Ihrem Entscheidungsprozess zu helfen, haben wir dieses Methodikblatt erarbeitet: „8 Schritte zur richtigen Wahl Ihres kollaborativen Tools".
Zum Methodikblatt
In diesem Methodikblatt finden Sie: die 8 Schritte zur Auswahl eines kollaborativen Tools, die Schlüsselelemente zur genauen Identifizierung Ihres Bedarfs sowie die entscheidenden Kriterien zum Vergleich der besten Lösungen auf dem Markt.
PS: Planen Sie, ein kollaboratives Tool in Ihrem Unternehmen einzuführen? Kontaktieren Sie die Talkspirit-Teams, um eine persönliche Begleitung zu erhalten 😉
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Autor: Paul Maubareyt
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