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Die Auswirkungen von Covid auf die digitale Transformation und Cybersicherheit: Zusammenfassung des Stormshield-Barometers 2020

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Im Jahr 2020 sind 70 % der französischen Entscheidungsträger der Meinung, dass ihre Organisation beim Thema digitale Transformation Fortschritte gemacht hat. Das ist das Fazit des Stormshield-Barometers 2020. Der Titel lautet: „Digitale Transformation von Unternehmen: Reife auf dem Prüfstand der Realität?"

Die zwischen Juli und September 2020 durchgeführte Studie befragte 217 französische Entscheidungsträger aus den Bereichen IT / Digital / Digitalisierung und Fachbereichen, über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg, über die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf ihre Projekte zur digitalen Transformation und Cybersicherheit.

Ein Überblick über die wichtigsten Zahlen und Erkenntnisse der Studie.

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Covid-19: Welche Auswirkungen auf die digitale Transformation von Unternehmen?

Seit 2020 messen Unternehmen der digitalen Transformation immer mehr Bedeutung bei, insbesondere der Implementierung von digitalen Tools, die im Vergleich zu 2019 stark gestiegen ist.

So betrafen die am häufigsten eingesetzten digitalen Transformationsprojekte im Jahr 2020:

  1. Büroanwendungen;
  2. kollaborative Arbeitswerkzeuge ;
  3. Unified-Communications-Dienste.
Selon le baromètre 2020 de Stormshield, les projet de transformation numérique les plus déployés concernent les outils bureautiques, les outils collaboratifs, et les services de communications unifiées

Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Homeoffice könnten einige Tools sogar langfristig übernommen werden. Das gilt insbesondere für Videokonferenz-Software und elektronische Signatur.

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Nicht mehr nur Unternehmen investieren in diese digitale Transformation. Im Jahr 2020 geben 37 % der Befragten aus der öffentlichen Verwaltung an, kollaborative Tools in der Krise notfallmäßig eingeführt zu haben. Allerdings ist jeder dritte Beschäftigte der Meinung, dass der öffentliche Sektor im Rückstand bleibt im Vergleich zur Privatwirtschaft.

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Ist diese Digitalbeschleunigung ausschließlich auf die Gesundheitskrise zurückzuführen? Ja und nein – das hängt von den Branchen und Organisationen ab.

In der öffentlichen Verwaltung, im Gesundheits- und Sozialwesen hat die Covid-Krise die Projekte zur digitalen Transformation klar vorangetrieben. Dennoch schätzen 57 % der befragten Entscheidungsträger, dass dieser Fortschritt nicht auf die Gesundheitskrise zurückzuführen ist, was zeigt, dass manche Unternehmen bereits vor März 2020 gut aufgestellt waren.

Trotz dieser gemischten Einschätzungen erkennen 61 % der Befragten an, dass die aktuellen Ereignisse ihre Wahrnehmung von der Bedeutung der digitalen Transformation verändert haben. Ein Bewusstseinswandel, der zweifellos mit den Botschaften zusammenhängt, die IT-Abteilungen bei der Einführung von Homeoffice vermittelt haben.

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Cybersicherheit: Unternehmen auf dem Prüfstand

Zunahme von Cyberangriffen

In diesem Jahr verzeichnen Cyberangriffe ein deutliches Wachstum, insbesondere aufgrund der Zunahme von Homeoffice und Online-Einkäufen. So hat sich laut ANSSI die Anzahl der Ransomware-Angriffe zwischen 2019 und 2020 verdoppelt. „Die Lage ist ernst", erklärt sogar Generaldirektor Guillaume Poupard (Artikel Solutions Numériques vom 26.01.2021).

Phishing bleibt der häufigste Angriff. Diese Betrugsmasche, die meist per E-Mail erfolgt, zielt darauf ab, persönliche Daten zu stehlen, indem man sich als eine bekannte Organisation oder Gesellschaft ausgibt. Heute wird diese Art von Angriff immer ausgefeilter – etwa indem sie sich an aktuelle Ereignisse anpasst.

„Zwischen gefälschten Statistiken zur Entwicklung der Epidemie, gefälschten Online-Shops für Masken oder Betrug beim Verkauf von Impfstoffen musste jeder besonders wachsam gegenüber seinem E-Mail-Postfach sein!", berichtet Charles Blanc-Rolin, CISO & DPO des GHT Cantal.

Weitere Cyber-Herausforderungen

Neben Cyberangriffen bereiten weitere Cyber-Bedrohungen Unternehmen Sorgen. Für 56 % der Befragten ist die Mobilität der Mitarbeitenden die wichtigste Herausforderung, die es in den kommenden Jahren zu antizipieren gilt. Sie rechnen damit, auch verschiedene andere Themen angehen zu müssen, darunter:

  • die rasche Weiterentwicklung von Informationssystemen
  • mangelndes Nutzerwissen
  • der Einsatz kollaborativer Tools
  • die Cloud
  • Regulierungsanforderungen
  • künstliche Intelligenz
Résumé des principaux défis de cybersécurité selon Stormshield

Neue digitale Tools absichern

Trotz der Zunahme von Cyberangriffen war jede vierte Organisation gezwungen, Kompromisse bei der Cybersicherheit einzugehen, um die Geschäftskontinuität während der Krise zu gewährleisten.

So wandten sich manche Unternehmen einer BYOD-Richtlinie (Bring Your Own Device) zu, die es Mitarbeitenden erlaubt, ihre persönlichen Geräte für die Arbeit zu nutzen – eine Praxis, die nicht ohne Risiken ist.

Tatsächlich schätzen 36 % der befragten Entscheidungsträger, dass persönliche Endgeräte der Mitarbeitenden die anfälligsten Elemente in Bezug auf Cybersicherheit sind, noch vor mobilen Endgeräten und Dokumentenfreigabediensten.

Selon le baromètre 2020 de Stormshield, les éléments le plus vulnérables en matière de cybersécurité sont les terminaux personnels des collaborateurs, les terminaux mobiles, et les services de partage de documents

Eingesetzte Lösungen zur Absicherung der digitalen Transformation

Tools zur Prävention von Cyber-Risiken

Angesichts der zunehmenden Cyber-Bedrohungen rüsten sich Unternehmen entsprechend mit Tools aus:

  • Mehr als die Hälfte der Unternehmen nutzen eine Web Application Firewall (WAF)
  • Mehr als die Hälfte verfügen über eine Lösung zur Dateiverschlüsselung
  • 39 % haben die E-Mail-Verschlüsselung eingeführt
  • Fast 90 % haben eine Antiviren-, Antispam- oder Anti-Phishing-Lösung, einen Netzwerkschutz oder ein VPN eingesetzt
Zoom sur les solutions de cybersécurité mis en place dans les entreprise pour sécuriser les projets de transformation numérique

Darüber hinaus befinden sich weitere Lösungen in den befragten Unternehmen in der Überlegung oder im Einsatz:

  • der „Zero Trust"-Ansatz, bei dem keinem Nutzer standardmäßig vertraut wird und die Identität jedes Einzelnen überprüft wird, bevor Zugriff auf Unternehmensdaten gewährt wird
  • die Zwei-Faktor-Authentifizierung, ein Sicherheitsmechanismus, der die Identität des Nutzers in zwei Schritten verifiziert
  • Data Loss Prevention (DLP), das verhindert, dass unbefugte Nutzer vertrauliche oder sensible Informationen außerhalb des Netzwerks teilen

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Maßnahmen zur Gewährleistung der IT-Sicherheit

Mehrere Initiativen wurden auch umgesetzt, um die Cybersicherheit innerhalb der Unternehmen zu verbessern:

  • 68 % der befragten Unternehmen haben Sensibilisierungsmaßnahmen zur IT-Sicherheit eingeleitet
  • Fast 50 % erwägen die Einrichtung oder verfügen bereits über ein SOC (Security Operations Centre), d. h. eine Abteilung, die für die Sicherheit des Unternehmens zuständig ist
  • 46 % der Befragten nutzen die Dienste spezialisierter Cybersicherheits-Beratungsunternehmen
  • Knapp ein Drittel der Befragten plant, die Update-Prozesse für Arbeitsplätze zu überdenken
  • Ein Fünftel der Unternehmen plant, Sicherheit bereits in der Konzeptionsphase neuer digitaler Transformationsprojekte zu berücksichtigen

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Im Jahr 2020 hat die allgemeine Einführung von Homeoffice dazu beigetragen, dass viele Unternehmen die Bedeutung der digitalen Transformation erkannt haben. Angesichts der durch Covid-19 bedingten Zunahme von Cyberangriffen setzen Unternehmen immer mehr Lösungen und Initiativen ein, um ihre digitalen Projekte abzusichern. Der Fokus liegt auf der Sensibilisierung der Nutzerinnen und Nutzer, aber auch auf der Sicherung von Cloud-Daten des Unternehmens, zum Beispiel durch die Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizierung oder des Zero-Trust-Modells.

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Autorin: Emmanuelle Abensur

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