[Cisco-Studie 2022] Homeoffice: Welche Auswirkungen hat es auf Produktivität und Wohlbefinden am Arbeitsplatz?

Lange von Unternehmen gemieden, ist das Homeoffice mittlerweile zu einem wichtigen Vorteil geworden, um die Arbeitserfahrung, die Produktivität und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz der Mitarbeitenden zu verbessern. Das Ergebnis: Immer mehr Beschäftigte machen es zu einem unverzichtbaren Kriterium, wenn sie nach einer neuen Stelle suchen.
Doch wie lässt sich die tatsächliche Wirkung des Homeoffice messen? Wie kann Ihre Organisation davon profitieren? Und welche Best Practices gibt es, um hybrides Arbeiten zum Erfolg zu machen?
Wir haben für Sie eine weltweite Cisco-Studie aus dem Jahr 2022 analysiert, für die mehr als 28.000 Beschäftigte aus 27 verschiedenen Ländern (darunter Frankreich) zu diesen Themen befragt wurden. Lesen Sie weiter, um die wichtigsten Erkenntnisse zu erfahren 👇
Die positiven Auswirkungen des Homeoffice
Seit Beginn der Covid-Krise hat sich das Homeoffice in Unternehmen stark ausgebreitet, mit zahlreichen Vorteilen für die Mitarbeitenden, wie zum Beispiel einer Steigerung der Produktivität und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz. Ein Blick auf diese beiden zentralen Vorteile.

Steigerung der Produktivität
Erster positiver Aspekt des Homeoffice: Es trägt dazu bei, die Produktivität der Mitarbeitenden zu steigern. In der Tat schätzen 60 % der befragten französischen Beschäftigten, dass sie produktiver sind und qualitativ hochwertigere Arbeit leisten, wenn sie die Möglichkeit haben, im Homeoffice zu arbeiten. Ein Trend, der sich besonders bei der Generation Z und Y (also bei Personen zwischen 18 und 39 Jahren) beobachten lässt.
Förderung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz
Für drei Viertel der befragten französischen Mitarbeitenden ist das Homeoffice ebenfalls eine Quelle des Wohlbefindens am Arbeitsplatz, da es ihnen ermöglicht, von einer größeren Flexibilität zu profitieren und ihre tägliche Pendelzeit zu reduzieren (oder sogar ganz wegfallen zu lassen). Eine Flexibilität, die sich – für 70 % von ihnen – in einer besseren Work-Life-Balance niederschlägt.
Im Jahr 2021 konnten 64 % der Befragten so dank des Homeoffice mehr als 4 Stunden pro Woche einsparen. Ergebnis: Sie konnten mehr Zeit für persönliche Aktivitäten aufwenden, insbesondere Sport, Kochen sowie soziale Kontakte mit Familie und Freunden.

Wohlbefinden am Arbeitsplatz bedeutet auch weniger Stress – ein Vorteil, den 55 % der Mitarbeitenden verspüren, die im hybriden Modus arbeiten (also mit einer Mischung aus Homeoffice und Präsenzarbeit).
Kurz gesagt: Die Förderung von Remote-Arbeit ermöglicht es, gleichzeitig das körperliche und mentale Wohlbefinden Ihrer Mitarbeitenden zu verbessern und ihnen zu helfen, gesündere Lebensgewohnheiten zu entwickeln.
Die Erfolgsschlüssel für hybrides Arbeiten
Angesichts all dieser Vorteile sind die Mitarbeitenden mehr als überzeugt. 87 % von ihnen möchten daher im hybriden Modus arbeiten oder vollständig im Homeoffice tätig sein.
Doch auch wenn dieses Arbeitsmodell in vielen Unternehmen eingeführt wird, ist seine Organisation noch verbesserungswürdig. Dies bestätigt die Studie, die zeigt, dass nur ein Viertel der Franzosen der Meinung ist, dass ihr Unternehmen ausreichend auf hybrides Arbeiten vorbereitet ist.
Hier sind einige Erfolgsschlüssel zur effektiven Gestaltung dieses neuen Arbeitsmodells.
Auf digitale Tools setzen
Für 77 % der Mitarbeitenden gehören digitale Technologien – insbesondere kollaborative Tools und Videokonferenzen – zu den unverzichtbaren Elementen des hybriden Arbeitens. Damit sind sie der wichtigste Erfolgsfaktor nach dem Rückhalt des Managements und der Flexibilität der Arbeitszeiten.

Um hybrides Arbeiten zu fördern, müssen Organisationen daher vorrangig in diese Tools investieren und sich die Zeit nehmen, Mitarbeitende zu schulen, damit diese an Produktivität gewinnen können.
Neben der Schulung ist es auch wichtig, das richtige Tool für die eigenen Bedürfnisse und die der Mitarbeitenden zu wählen. Um Sie in diesem Prozess zu unterstützen, haben wir ein Methodenblatt mit den 8 wichtigsten Schritten zur Auswahl der Kollaborationsplattform erarbeitet, das Sie durch Klicken auf das Banner unten aufrufen können.
end HubSpot Call-to-Action Code Wenn Sie beim Benchmarking Zeit sparen möchten, empfehlen wir Ihnen auch, unseren Vergleich der besten kollaborativen Tools zu konsultieren.
Die eigenen Zusammenarbeitsweisen weiterentwickeln
Aber das ist noch nicht alles! Um das Potenzial dieser Tools auszuschöpfen, muss man auch die eigenen Zusammenarbeitsweisen weiterentwickeln und insbesondere bewährte Praktiken und/oder Nutzungsregeln für jede Lösung fördern.
65 % der Mitarbeitenden sind zum Beispiel der Meinung, dass weniger als die Hälfte der Remote-Meetings, an denen sie teilnehmen, wirklich produktiv ist. Und 53 % halten es für normal, während solcher Meetings gleichzeitig anderen Dingen nachzugehen. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, dedizierte Regeln einzuführen, um die Effizienz von Meetings zu verbessern.

Laut der Studie haben 43 % der Befragten bereits während einer Videokonferenz an anderen Aufgaben gearbeitet oder eine Mahlzeit eingenommen. 35 % haben während eines Meetings ihr Telefon abgenommen, um einen nicht meetingbezogenen Anruf zu beantworten, und 32 % haben bereits an einem Remote-Meeting im Pyjama teilgenommen.
Lesen Sie auch: Rückblick auf das Webinar: „Schluss mit der Meetingitis!"
Eine inklusive Unternehmenskultur schaffen
Schließlich ist es unerlässlich, eine inklusive Unternehmenskultur zu schaffen, die allen Mitarbeitenden unabhängig von ihrer Arbeitsweise (hybrid, 100 % Homeoffice oder 100 % Präsenz) die gleichen Möglichkeiten und Arbeitsbedingungen bietet.
Um den Wandel zu gestalten, wünschen sich die Mitarbeitenden, dass ihre Organisation Initiativen ergreift, um:
- die Flexibilität der Arbeitszeiten zu verbessern (60,4 %),
- das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und die Work-Life-Balance zu fördern (59,6 %),
- die Verwaltung der Meetingzeiten und der Arbeitsbelastung zu optimieren (50,4 %),
- die Arbeitspräferenzen der verschiedenen Teams zu aktualisieren (41,2 %),
- Mitarbeitende und Tools und Prozesse zu schulen, die für hybrides Arbeiten erforderlich sind (38,5 %),
- und in die notwendigen Technologien zu investieren, um Remote-Arbeit zu erleichtern (35,5 %).

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Sie kennen nun die wichtigsten Vorteile des Homeoffice und des hybriden Arbeitens sowie die Best Practices, die bei der Einführung in Ihrer Organisation zu beachten sind. Der wichtigste Tipp? Statten Sie Ihre Mitarbeitenden gut aus!
Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung bietet Talkspirit eine französische Kollaborationsplattform, die auf die Bedürfnisse aller Organisationen zugeschnitten ist und alle Funktionen integriert, die Sie benötigen, um die Arbeit Ihrer hybriden Teams zu optimieren (Chat, Videokonferenz, Projektmanagement, Office-Suite, Drive, Kalender, etc.). Alles in einem einzigen Tool.
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Autorin: Emmanuelle Abensur
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