[CIO] Die Dringlichkeit, Silos in Organisationen zu beseitigen: Zusammenfassung der Dynatrace-Studie

Im Jahr 2020 mussten Organisationen ihre digitale Transformation voranbringen, um der Nachfrage nach digitalen Services gerecht zu werden und die Produktivität ihrer Mitarbeitenden im Homeoffice sicherzustellen. Um ihre Transformationsprojekte im Jahr 2021 erfolgreich umzusetzen, müssen Chief Information Officers (CIOs) jedoch nun ein zentrales Hindernis überwinden: das Silodenken, das die Teamzusammenarbeit hemmt.
Zu diesem Schluss kommt der Global CIO Report 2021 des Softwareanbieters Dynatrace.
Dieser Bericht basiert auf einer internationalen Umfrage unter 700 CIOs großer Unternehmen aus acht Ländern, darunter Frankreich.
Hier ist eine Zusammenfassung der Studie. Sie hebt hervor:
- die wichtigsten Herausforderungen der CIOs im Jahr 2021,
- die Auswirkungen von Silos auf das Unternehmen,
- sowie Ansätze zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen IT und Fachabteilungen.

Eine IT-Abteilung unter Druck
Im Jahr 2020 verzeichneten 89 % der befragten CIOs eine Beschleunigung der digitalen Transformation der Unternehmen, und 58 % sind der Ansicht, dass sie diesen Kurs im Jahr 2021 fortsetzen sollten.
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Angesichts der steigenden Nachfrage nach digitalen Services wächst der Druck auf die CIOs. 93 % von ihnen sind jedoch der Meinung, dass ihre Fähigkeit zur Wertschöpfung durch drei wesentliche Hindernisse eingeschränkt wird:
- ein Silodenken zwischen IT-Teams auf der einen und Fachabteilungen auf der anderen Seite;
- begrenzte Transparenz und begrenzte Daten zur Wahrnehmung der Nutzenden hinsichtlich der Performance digitaler Services;
- begrenzte Transparenz bezüglich des Geschäftswerts von Änderungen an digitalen Services (z. B. Software-Updates).

Weitere Herausforderungen treten in diesem Jahr stärker in den Vordergrund, insbesondere:
- die Zunahme von IT-Leistungsproblemen;
- der Übergang zur Remote-Arbeit;
- der steigende Bedarf an Cloud-Services.
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So geben 46 % der CIOs an, dass ihre Teams noch nie so stark gefordert waren.
Ein Silodenken, das die Zusammenarbeit bremst
Die Hälfte der befragten CIOs gibt an, dass die IT-Teams und Fachabteilungen ihres Unternehmens derzeit in Silos arbeiten.
Dieser Mangel an Zusammenarbeit hat mehrere negative Auswirkungen, unter anderem:
- eine verringerte Fähigkeit der Teams, schnell auf sich verändernde Unternehmensanforderungen zu reagieren;
- einen Verlust an IT-Effizienz, der durch den Zeitverlust durch gegenseitige Diskussionen und Schuldzuweisungen entsteht;
- größere Schwierigkeiten bei der Einschätzung der Schwere eines Problems und der Minimierung seiner Auswirkungen;
- größere Schwierigkeiten bei der Bewertung der Wirksamkeit von IT-Tools;
- Schwierigkeiten, die Bedürfnisse des Unternehmens und der Kunden vollständig zu verstehen und somit den Geschäftswert der IT zu maximieren;
- einen Umsatzverlust.
Darüber hinaus verwenden Teams, die in Silos arbeiten, oft eine Vielzahl unterschiedlicher Tools, um ihre Aufgaben zu erledigen. Das Ergebnis: Sie haben Schwierigkeiten, Daten miteinander zu vergleichen und die Auswirkungen von IT-Investitionen auf das Geschäft zu bewerten. Über dieses Problem klagen 74 % der befragten CIOs.
Folglich hat die Siloorganisation auch erhebliche Auswirkungen auf die Produktivität. Im Durchschnitt verlieren IT-Teams und Fachabteilungen rund 12,5 Stunden pro Woche (also 654 Stunden pro Jahr) damit, heterogene Daten zusammenzuführen, um Lösungen für ihre Probleme zu finden. Dieser Produktivitätsverlust kostet jedes Unternehmen im Durchschnitt 1,7 Millionen Dollar pro Jahr.

Die Notwendigkeit, Arbeitsweisen zu transformieren
Um die Produktivität aufrechtzuerhalten, der Verbrauchernachfrage gerecht zu werden und dem Wettbewerb standzuhalten, müssen Unternehmen Silos abbauen zwischen IT, Entwicklungsteams und Fachabteilungen, um teamübergreifende Zusammenarbeit zu fördern.
Darüber hinaus sind 95 % der CIOs der Ansicht, dass IT-Investitionsentscheidungen stärker datengetrieben sein müssen, um Zeit- und Umsatzverluste zu begrenzen.
Sie empfehlen auch die Einführung einer einheitlichen Plattform, um die Zusammenarbeit zwischen Teams zu erleichtern und ihnen zu ermöglichen, eine einzige Quelle der Wahrheit zu etablieren. Jedoch verfügen nur 14 % der befragten Unternehmen über eine solche Plattform.
Um die IT-Abteilung zu entlasten und eine Überbeanspruchung der Ressourcen zu vermeiden, beginnen Unternehmen auch damit, neue Ansätze zu übernehmen:
- das BizDevOps-Modell, das Entwicklungs-, Fach- und IT-Teams dazu ermutigt, gemeinsam zu arbeiten, um schneller auf Unternehmensanforderungen zu reagieren;
- autonome Cloud-Betriebsmodelle ;
- das NoOps-Prinzip, das die Automatisierung von Deployment, Überwachung und Wartung von Anwendungen vorsieht.

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Das Fazit ist eindeutig: Das Silodenken von IT-Teams, Entwicklungsteams und Fachabteilungen hemmt die Zusammenarbeit und verhindert, dass Unternehmen schnell innovieren.
Um ihre digitale Transformation zu beschleunigen, müssen Organisationen daher ihre Arbeitsweise überdenken – etwa durch die Einführung eines BizDevOps-Ansatzes. Dazu können sie sich auf eine kollaborative Plattform stützen, um Daten an einem zentralen Ort zu bündeln und die teamübergreifende Zusammenarbeit zu stärken.
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Autorin: Emmanuelle Abensur

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