Interne Kommunikation: Die Herausforderung von Mehrstandort-Unternehmen (1/7) – Die Anonymität der Mitarbeitenden durchbrechen

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Spontan verfolgen Sie als Fachleute für interne Kommunikation den reflexiven Gedanken, die Mitarbeitenden untereinander und die Abteilungen / Teams / Niederlassungen miteinander näher zu bringen. Mit einem klaren Ziel: "Verbindlichkeit" und "Brücken" zu schaffen, wo manchmal "Gräben", Strukturen, hierarchische, kulturelle oder funktionale Schichten bestehen, die die Anonymität der Mitarbeitenden widerspiegeln. Kurz gesagt: die Stufe der Koexistenz überwinden und eine Qualitätsverbindung zwischen Ihren Mitarbeitenden fördern und die Anonymität der Mitarbeitenden vermeiden.
Die Gründe dieser Anonymität der Mitarbeitenden
In bestimmten Organisationen macht der interne Kontext oder die Arbeitsweise es für einen Mitarbeitenden schwierig, die Fachkompetenz und das Know-how seiner Kollegen und Kolleginnen zu erkennen, besonders wenn diese zu anderen Teams / Abteilungen / Niederlassungen gehören.
In der Tat ist es in der Regel unmöglich, diese persönlich zu kennen (z. B. Name und Rolle), besonders:
- wenn die Größe der Belegschaft zu groß ist (man spricht von einer Schwelle von 120 Mitarbeitenden),
- wenn die Fluktuation hoch ist (in bestimmten Branchen wie Audit liegt sie bei 25-30% pro Jahr),
- wenn es sehr unterschiedliche Berufsarten gibt (z. B. Arbeiter vs. Angestellte),
- wenn es sehr unterschiedliche Arbeitsrhythmen gibt (z. B. Nachtschichten),
- wenn die Organisation fragmentiert ist (z. B. Konzern mit mehreren Niederlassungen, Geschäftsnetz oder Agenturnetzwerk, …),
- oder wenn die Ressourcen geografisch verteilt sind (mehrere Standorte, Mitarbeitende im Homeoffice, Beraterinnen und Berater vor Ort, Vertriebsmitarbeitende im Außendienst, …).
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Warum sollte man die Anonymität der Mitarbeitenden bekämpfen?
Weil Sie selbst wissen, dass Menschen, die sich kennen und sich als Teil einer Gemeinschaft fühlen, "kollektiver arbeiten", sich gegenseitig mehr respektieren, ein größeres gegenseitiges Vertrauen haben und sich spontaner gegenseitig helfen, wenn nötig.
Darüber hinaus hat das Gefühl, anerkannt zu werden, einen starken Einfluss auf die Motivation, auf das Engagement und das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeitenden.
Sicherzustellen, dass sich die Mitarbeitenden kennen, ist ein Schlüsselanliegen der internen Kommunikation in Ihrem Unternehmen. Eine Voraussetzung dafür, ein gemeinsames Schicksal aufzubauen und Ihr Unternehmensprojekt umzusetzen.
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Welche Hebel, um Dinge zu ändern?
Deshalb haben sich in den letzten Jahren (bis zu einem unverzichtbaren Punkt) zahlreiche Tools, insbesondere digitale (z. B. das Intranet und das soziale Unternehmensnetzwerk) zur Vermeidung der Anonymität der Mitarbeitenden entwickelt und vervielfacht, sowie eine Vielzahl von verbindungsfördernden Veranstaltungen zwischen Mitarbeitenden (z. B. jährliche Seminare und Orientierungsveranstaltungen, aber auch eine Unzahl von Aktivitäten wie Team Building, ernstzunehmende Spiele, usw.).
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Dieser Artikel ist dem E-Book entnommen: „Die 7 Herausforderungen der internen Kommunikation im Mehrstandort-Kontext". Sie werden darin Folgendes entdecken: die wichtigsten Herausforderungen der internen Kommunikation in einem Mehrstandort-Unternehmen sowie mehrere Tipps und bewährte Praktiken, um sie zu bewältigen.


