Organisatorische Transformation

Interne Kommunikation: Die Herausforderung von Mehrstandort-Unternehmen (2/7) – Transversale Kommunikation fördern

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Ethnologen haben längst nachgewiesen, dass in menschlichen Gruppen Menschen dazu neigen, in "geschlossenen Behältern" zu leben (d. h. mit denen, die sie kennen: ihren Verwandten, Familie und Freunden) und ihre Interaktionen mit Personen außerhalb dieses Kreises zu reduzieren. Die Kommunikation über Kreisgrenzen hinweg ist wahrscheinlich nicht natürlich; sie wird erlernt.

Dieser Artikel ist einem Auszug aus unserem E-Book entnommen: Interne Kommunikation, die 7 Herausforderungen von Mehrstandort-Unternehmen >>> Zugang zum vollständigen E-Book (KOSTENLOS)

Bestäubung fördern

In einem Unternehmen ist es das Gleiche: Die Mitarbeitenden neigen dazu, leichter mit ihrem Team auszutauschen als mit Kollegen und Kolleginnen aus anderen Abteilungen, die sie weniger kennen. Doch wie jedermann weiß, entstehen oft durch Interaktionen und informelle Kommunikation in der gesamten Organisation neue Synergien, die Wert für das Unternehmen schaffen. Im täglichen Betrieb ermöglichen solche informellen Austausche beispielsweise:

  • Erfahrungen austauschen
  • bewährte Praktiken gemeinsam nutzen
  • sich zusammenschließen, um gemeinsam auf eine Ausschreibung zu antworten
  • die Vermittlung erleichtern, um Kundenprobleme zu lösen

Transversale Kommunikation wiederfinden

Im Laufe der 2000er Jahre führte die Suche nach neuen Synergien zu einem allgemeinen Interesse an mehr Querfunktionalität, damit Unternehmen neue Wachstumshebel finden können. Das Jahrzehnt danach brachte Unternehmen noch einen Schritt weiter. Und heute kann man sogar sagen, dass wir uns im goldenen Zeitalter der Gemeinschaften befinden: das wichtigste Werkzeug zur Förderung von Querfunktionalität.

Tatsächlich haben sich seit 2010 Gemeinschaften in der Privatwirtschaft und am Arbeitsplatz entwickelt und vervielfacht.

Lesen Sie auch: Interne Kommunikation, Interaktivität oder nichts

Auf Gemeinschaften setzen

Gemeinschaft talkspirit

Gemeinschaften sind heute allgegenwärtig. Sie ermöglichen es jedem Mitglied, sich mit einer sozialen Gruppe zu identifizieren, die seine Werte vermittelt, mit der er sich identifiziert und zu der er sich zugehörig fühlen kann. Heute lassen sich Gemeinschaften wie folgt erkennen:

  • in der Privatwirtschaft sind sie eher auf ein Interesse, einen Aktivismus oder einen gemeinsamen Glauben ausgerichtet
  • in der professionellen Sphäre bringen sie Personen desselben Unternehmens nach ihrem Arbeitsort, ihrer Branche (Marketing, Personalwesen, Finanzen, Allgemeine Dienste, …), den Projekten, an denen sie beteiligt sind (multidisziplinäre Projektteams), nach ihrem hierarchischen Niveau und ihren Interessen zusammen.

Diese Logik der Gemeinschaften wurde mit dem Aufkommen von sozialen Unternehmensnetzwerken (SUN) verankert, deren Zentrum sie bilden. Dies ist beispielsweise bei der Caisse primaire d'Assurance Maladie du Bas-Rhin oder im Netzwerk Traiteurs de France der Fall, die ihre jeweiligen SUN genutzt haben, um ihre Mitarbeitenden in mehreren umfangreichen Gemeinschaften zu vereinen (siehe unsere Kundenfälle).

Lesen Sie auch: [Praktischer Leitfaden] 10 Initiativen unserer Kundinnen und Kunden zur Verbesserung der internen Kommunikation

Von den "Passagepunkten" befreien

In klassischen Organisationen wird die Kommunikation durch eine Reihe von konventionellen (im wörtlichen Sinne) und ungeschriebenen Regeln verwaltet, die auf der Logik der "Passagepunkte" basieren. Diese strukturiert die Kommunikation in den meisten Fällen auf hierarchischer Grundlage, mit eher absteigender und "kaskadierender" Information.

Durch die Reduzierung des Durchgangs durch Kontaktstellen zur Verbreitung von Informationen (N, N+1,N+2….) spart die multidirektionale Kommunikation (insbesondere durch das soziale Unternehmensnetzwerk) vor allem allen Zeit.

Beobachtbare Ergebnisse:

  • mehr Flüssigkeit in der Informationszirkulation,
  • mehr Effizienz bei der Zusammenarbeit an Projekten,
  • mehr Reaktivität bei der Problemlösung
  • und mehr Vertrauen zwischen den an diesen Austausche beteiligten Mitarbeitenden.

Durch eine transversalere, informellere und weniger durch hierarchische Regeln geprägte Kommunikation entstehen in dem Mehrstandort-Unternehmen nach und nach eine Kultur, die es bereichert, durch den Austausch von:

  • Erfahrungswissen,
  • bewährten Praktiken,
  • Fachkompetenz zur Beantwortung einer Ausschreibung oder Lösung eines Kundenproblems,
  • und Qualität/Vertrauensbeziehungen zwischen Mitarbeitenden.

Lesen Sie den nächsten Artikel: Interne Kommunikation: Die Herausforderung von Mehrstandort-Unternehmen (3/7) – Erfolge in der Organisation besser wertschätzen

Lesen Sie den vorherigen Artikel: Interne Kommunikation: Die Herausforderung von Mehrstandort-Unternehmen (1/7) – Die Anonymität der Mitarbeitenden durchbrechen

Entdecken Sie auch: beste Tools für interne Kommunikation.

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Zum E-Book

Dieser Artikel ist dem E-Book entnommen: „Die 7 Herausforderungen der internen Kommunikation im Mehrstandort-Kontext". Sie werden darin Folgendes entdecken: die wichtigsten Herausforderungen der internen Kommunikation in einem Mehrstandort-Unternehmen sowie mehrere Tipps und bewährte Praktiken, um sie zu bewältigen.

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