So verbessern Sie die Zusammenarbeit in bereichsübergreifenden Teams

- Ein bereichsübergreifendes Team vereint Mitarbeitende aus mehreren Abteilungen (Marketing, Technik, Design) rund um ein und dasselbe Projekt, wobei jede Person ihre Expertise einbringt.
- Die im Artikel zitierte Deloitte-Studie stellt fest, dass 83 % der digital reifen Unternehmen auf dieses Format setzen und dass 69 % ein höheres Maß an Eigenständigkeit feststellen.
- Fünf Hebel halten diese Teams zusammen: klare Kommunikationskanäle, ein gemeinsames, als OKR formuliertes Ziel, schriftlich festgehaltene Rollen, regelmäßige Fortschrittsrunden und eine präsente Führung.
- Auf Distanz kommen vier Regeln hinzu: ausdrückliche Erwartungen an die Kommunikation, nützliche statt zahlreicher Videokonferenzen, eine im Voraus geteilte Tagesordnung und zentral abgelegte Dokumente.
- Fünf Hindernisse kehren immer wieder (Silos, konkurrierende Prioritäten, unklare Verantwortlichkeiten, verstreute Informationen, zu viele Meetings). Die Tabelle im Artikel stellt jedem davon den Hebel gegenüber, der es aufhebt.
Alle innovativen Unternehmen räumen der projektbezogenen Zusammenarbeit Priorität ein, insbesondere bei der Konzeption und bei Transformationen auf Ebene der gesamten Organisation. Eine Studie von Deloitte zeigt denn auch, dass 83 % der digital reifen Unternehmen auf bereichsübergreifende Teams setzen. Und da 69 % der Unternehmen von einem höheren Maß an Eigenständigkeit berichten, ist dies ein idealer Ansatz, um Mitarbeitende in die Verantwortung zu bringen.
Dank der Zusammenarbeit in bereichsübergreifenden Teams können Sie bemerkenswerte Innovationen hervorbringen, die Ihr Unternehmen voranbringen, und Zufriedenheit, Engagement und Leistung der Mitarbeitenden fördern.
Alle Teammitglieder wirksam zusammenarbeiten und kommunizieren zu lassen, kann sich allerdings als komplex erweisen, vor allem wenn die Mehrheit (oder sogar alle) aus der Ferne arbeitet. Dieser Artikel hilft Ihnen dabei, die Zusammenarbeit in Ihren bereichsübergreifenden Teams zu verbessern.
Inhalt
- Was ist ein bereichsübergreifendes Team?
- Die 5 besten Wege, um die Zusammenarbeit im bereichsübergreifenden Team zu verbessern
- Wie lässt sich die Zusammenarbeit im bereichsübergreifenden Team aus der Ferne verbessern?
- Was die bereichsübergreifende Zusammenarbeit blockiert, und was sie in Gang bringt
- Bringen Sie die Zusammenarbeit Ihres bereichsübergreifenden Teams ab sofort voran
Was ist ein bereichsübergreifendes Team?
Stellen Sie sich ein Team von Fachleuten aus verschiedenen Abteilungen Ihres Unternehmens vor, die zusammenkommen, um an einem Projekt gemeinsam zu arbeiten. Genau das nennt man ein bereichsübergreifendes Team. Diese Teams bündeln unterschiedliche Profile (Marketing, Technik, Design) und stellen ihre individuelle Expertise in den Dienst des Kollektivs, um neue Ideen einzubringen und zu innovieren.
Bereichsübergreifende Teams arbeiten in der Regel an der Produktentwicklung, bei der Ingenieurinnen und Ingenieure, Designerinnen und Designer sowie Marketingteams gemeinsam an einem neuen Produkt arbeiten. Auch Innovationsteams arbeiten bereichsübergreifend zusammen, um originelle Ideen zu entwickeln und sie wirksam im Unternehmen auszurollen.
Um ein bereichsübergreifendes Team zu steuern, ist es entscheidend, auf eine klare Kommunikation zu setzen und gemeinsame Ziele festzulegen. Jedes Teammitglied muss seine Rolle und die damit verbundenen Verantwortlichkeiten verstehen.
Die 5 besten Wege, um die Zusammenarbeit im bereichsübergreifenden Team zu verbessern
Wenn Sie bereits ein bereichsübergreifendes Team haben oder für Ihr nächstes Projekt eines aufbauen möchten, finden Sie hier fünf wirksame Strategien, um dessen Erfolg zu maximieren.
1. Klare Kommunikationskanäle nutzen
Als etabliertes Unternehmen verfügen Sie vermutlich bereits über ein Kommunikationstool (falls nicht, entdecken Sie hier die 16 besten Softwarelösungen für die Teamkommunikation). Welches Tool Sie auch einsetzen: Stellen Sie sicher, dass es Ihrem bereichsübergreifenden Team eine wirksame Kommunikation ermöglicht.
Setzen Sie auf formelle und informelle Kanäle, damit Ihr Team alles hat, was es zum Vorankommen braucht. Organisieren Sie regelmäßige bereichsübergreifende Meetings, vor Ort und aus der Ferne, und teilen Sie die Informationen zwischen den Meetings über die formellen Kanäle. So bleibt Ihr Team auf Kurs und arbeitet auf ein gemeinsames Ziel hin.
Die informellen Kanäle wiederum erlauben es den Teammitgliedern, Fragen zu stellen, Antworten zu geben und Fortschritte offener zu teilen. Das fördert eine kontinuierliche Kommunikation und stärkt den Zusammenhalt im Unternehmen
2. Gemeinsame Ziele und Absichten festlegen

Das Hauptziel eines bereichsübergreifenden Teams besteht darin, auf einen gemeinsamen Zweck hinzuarbeiten. Wenn Sie Ihre Gesamtvision klar kommunizieren, ist sichergestellt, dass jedes Mitglied seine Verantwortlichkeiten versteht und weiß, wie seine Arbeit zum Projekt als Ganzes beiträgt. Ein gemeinsames Ziel erleichtert Ihren Mitarbeitenden das Priorisieren von Aufgaben und das Treffen von Entscheidungen, die das Projekt voranbringen.
Damit alle Mitglieder das gemeinsame Ziel verstehen, sollten Sie die OKR-Methode (Objectives and Key Results) in Betracht ziehen. Die OKR-Methode wird von immer mehr international tätigen Unternehmen genutzt (darunter Google und Intel) und hilft Ihrem Team dabei, sich ehrgeizige und messbare Ziele zu setzen und diese wirksam nachzuverfolgen.
Laut einer Studie von Asana sind nur 16 % der Wissensarbeitenden der Ansicht, dass ihr Unternehmen seine Ziele wirksam definiert und kommuniziert. Es ist daher entscheidend, dass Ihr gesamtes bereichsübergreifendes Team eingebunden ist. Alle müssen wissen, worauf sie hinarbeiten, und sich im Prozess engagiert fühlen.
OKR folgen einem einfachen Modell, das Sie an Ihr Team, Ihr Projekt und Ihre Herausforderungen anpassen können:
- Ich werde [Ziel] erreichen, gemessen an [Schlüsselergebnis].
Das Objective ist dabei der Zweck, den Sie erreichen möchten: Es soll ehrgeizig und anspornend sein. Das Key Result ist eine Kennzahl, mit der Sie Ihren Fortschritt in Richtung dieses Ziels messen, leicht als Zahl oder als Skala quantifizierbar.
Anschließend können Sie diese Schlüsselergebnisse nutzen, um künftige Ziele festzulegen. Ist die Zahl zum Beispiel zu niedrig oder zu leicht erreicht, können Sie sich beim nächsten Mal ein ehrgeizigeres Ziel setzen.

Verwechseln Sie OKR nicht mit KPI. OKR sind in erster Linie ein Rahmen für das Zielmanagement, der dabei hilft, gemeinsame Ziele wirksam zu kommunizieren, messbare Ergebnisse festzulegen und die Zusammenarbeit in bereichsübergreifenden Teams zu fördern.
3. Mitarbeitende durch klar definierte Rollen in die Verantwortung bringen
Ein leistungsfähiges bereichsübergreifendes Team versteht klar, welche Rolle jede Person im Projekt hat, und weiß, welche Beiträge erwartet werden, um die Ziele zu erreichen.
Führen Sie vor dem Projektstart ein Gespräch mit jedem Teammitglied. Halten Sie in diesem Gespräch Ihre Erwartungen fest, nennen Sie den Termin für das Projekt und klären Sie, wie die jeweilige Expertise dem bereichsübergreifenden Team zugutekommen kann. So vermeiden Sie jede Unklarheit über Rollen und Verantwortlichkeiten, und alle können sich ihre Aufgaben zu eigen machen.
Lesen Sie auch: 4 Schritte, um ein Projekt möglichst wirksam zu steuern
Dieses Gespräch vor dem Projektstart gibt den Teammitgliedern außerdem die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen. Das spart Ihnen Zeit und verhindert spätere Komplikationen.
Um Ihre Mitarbeitenden in die Verantwortung zu bringen, halten Sie Rollen und Verantwortlichkeiten in einem Tool fest, das alle einsehen können: Wer was macht, wird sichtbar, ohne dass jemand danach fragen muss. Genau das deckt der Baustein Governance und Rollenklarheit von Talkspirit ab, der die Rollenverwaltung übernommen hat, die früher von Holaspirit getragen wurde (die beiden Produkte sind verschmolzen).

Rollenklarheit in Talkspirit entdecken
4. Regelmäßige Gruppenmeetings organisieren
Ohne regelmäßige Meetings in der Gruppe fällt es den Mitgliedern schwer, den Fortschritt des Projekts zu verstehen und einzuordnen, wie ihre Beiträge wahrgenommen werden.
Wie häufig diese Fortschrittsrunden stattfinden, hängt von der Art des Projekts und von der laufenden Phase ab. Wenn Sie an einem kurzfristigen Projekt mit engem Zeitplan arbeiten, können knappe wöchentliche Meetings von 20 Minuten ideal sein, um alle auf dem Laufenden zu halten, ohne den Arbeitsfluss zu stören.
Ist Ihr Projekt dagegen langfristig angelegt und schreitet aus verschiedenen Gründen nur langsam voran, kann ein monatliches Meeting von einer Stunde genügen.
Achten Sie in jedem Fall darauf, Verantwortliche zu benennen, die die Fortschrittsrunden moderieren, jeweils für die verschiedenen Teile des Projekts. Vereint Ihr bereichsübergreifendes Team zum Beispiel Design, Vertrieb und Marketing, wählen Sie aus jeder Untergruppe Personen aus, die die übergeordneten Projektziele gut beherrschen.
Erstellen Sie vor Ihrem Meeting eine Tagesordnung, die die zu behandelnden Themen benennt, und teilen Sie sie mit dem gesamten Team. Wir empfehlen, die folgenden Punkte zu behandeln:
- Fortschritt
- Neuigkeiten
- Schwierigkeiten
- Nächste Schritte
5. Für starke Führung und kontinuierliche Unterstützung sorgen

Die Person, die Ihr bereichsübergreifendes Team leitet, sollte Erfahrung im Delegieren und im Steuern großer Projekte von der Idee bis zur Umsetzung mitbringen. Denken Sie daran, dass Sie wirksame Führungskräfte intern wie extern finden können.
Sie können auf eine erfahrenere externe Managerin oder einen externen Berater zurückgreifen, die das Team besser anleiten können. Sie sollten aber auch die Mitarbeitenden in Betracht ziehen, die bereits über die nötigen Kompetenzen verfügen, um gute Projektleitungen zu sein.
Wenn Sie sich für diese zweite Option entscheiden, führen Sie kurze Gespräche und lassen Sie sich Belege für die Führungskompetenzen zeigen. Haben diese Personen bereits andere unterstützt? Haben sie in Ihrem Unternehmen zielgerichtete Meetings moderiert? Erstellen Sie eine engere Auswahl interner Kandidatinnen und Kandidaten, die Ihr bereichsübergreifendes Team auf Kurs halten können.
Stellen Sie sicher, dass Ihre Projektleitung die Mitglieder Ihres bereichsübergreifenden Teams regelmäßig unterstützt und eine offene und ehrliche Arbeitskultur fördert.
Wie lässt sich die Zusammenarbeit im bereichsübergreifenden Team aus der Ferne verbessern?
Es kann schwierig sein, die besten Talente im geografischen Umfeld Ihres Büros zu finden. Wenn Sie zu den 16 % der Unternehmen gehören, die vollständig remote arbeiten, denken Sie vielleicht darüber nach, ein bereichsübergreifendes Team auf Distanz aufzubauen.
Zum Glück ist es angesichts der wachsenden Zahl an Tools für die Remote-Arbeit einfacher denn je, ein hochproduktives Team auf Distanz aufzubauen. Sie werden dabei allerdings auf besondere Herausforderungen stoßen, weshalb wir Ihnen im Folgenden unsere bewährten Tipps mitgeben.
1. Klare Kommunikationsregeln festlegen
Die richtigen Kommunikationstools wählen
Jedes Teammitglied muss wissen, wie häufig von ihm Kommunikation erwartet wird und welche Kanäle es nutzen soll, um seine Kolleginnen und Kollegen schnell zu erreichen. Legen Sie im Gespräch vor dem Projektstart fest, wann Instant Messaging zum Einsatz kommt und wann Videocalls geplant werden und welche Tools für Zusammenarbeit und Kommunikation genutzt werden sollen.
Wenn Sie eine All-in-one-Plattform suchen, ist Talkspirit vielleicht genau die Lösung, die Sie brauchen! Unsere Software bietet mehrere Funktionen für die Zusammenarbeit bereichsübergreifender Teams, darunter Chat und Videokonferenz, Kommunikationskanäle, Projektmanagement, Online-Speicher, die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten, Veröffentlichungen im Newsfeed und vieles mehr!

Ihre Nutzungsregeln festlegen
Kommunikationstools wie Talkspirit einzuführen, ist natürlich nur ein Teil des Prozesses. Entscheidend ist, Regeln festzulegen, die eine wirksame Nutzung dieser Tools sicherstellen.
Erwägen Sie, für jedes Teammitglied eine kurze Einführungssitzung zu organisieren (diese kann in der Gruppe stattfinden, um Zeit zu sparen). Stellen Sie sicher, dass alle Zugriff auf die Projekte haben, an denen sie beteiligt sind, und den Arbeitsablauf verstehen, um die zugewiesenen Aufgaben zu erledigen und Aktualisierungen weiterzugeben.
Teilen Sie Ihre Erwartungen von Anfang an. Sie könnten zum Beispiel die folgenden Fragen ansprechen:
- Wird von den Mitarbeitenden ein täglicher Statusbericht verlangt? Wenn ja, wann und wie?
- Wie häufig sollen Führungskräfte Einzelgespräche mit den Teammitgliedern führen? An welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten sind Meetings möglich? Und wann nicht? (zum Beispiel nach 18 Uhr)
- Sollen sich die Mitarbeitenden nur zu bestimmten Zeiten gegenseitig kontaktieren?
- Wie ist das Vorgehen, um eine Abwesenheit oder eine Krankmeldung mitzuteilen?
- An wen sollen sich die Mitarbeitenden wenden, wenn die Teamleitung abwesend ist?
Hilfreich ist es außerdem, festzulegen, welche Plattformen und Tools in welchen Situationen genutzt werden sollen und welche zu vermeiden sind. Zum Beispiel: Talkspirit ist für die gesamte interne Kommunikation zu nutzen, die gesamte externe Kommunikation läuft per E-Mail, und die Nutzung von WhatsApp ist nicht erlaubt.
2. Virtuelle Meetings organisieren, ohne es zu übertreiben

Beschränken Sie die Kommunikation nicht allein auf das Format der Nachricht. Das kann zu Verwirrung führen, zu einem Gefühl der Isolation und zu geringerer Motivation, auf die gesetzten Ziele hinzuarbeiten. Organisieren Sie stattdessen regelmäßige virtuelle Meetings, mindestens einmal pro Woche, um über Fortschritte und Schwierigkeiten zu sprechen.
Das trägt nicht nur dazu bei, die Bindungen zu stärken, sondern auch dazu, das Engagement der Mitarbeitenden bei der Arbeit zu verbessern.
Behalten Sie dabei im Blick, dass Meetings (vor allem solche, die sich unnötig in die Länge ziehen) der Produktivität erheblich schaden können. Wichtig ist daher, das richtige Gleichgewicht zu finden. Selbst wenn Sie sich zu Beginn für wöchentliche Meetings entscheiden, könnten Sie feststellen, dass Sie für diese Meetings nicht mehr genügend Punkte zu besprechen haben.
Anstatt sie pro forma beizubehalten, sollten Sie erwägen, sie auf einen zweiwöchentlichen oder sogar monatlichen Rhythmus zu strecken. Jedes Meeting soll eine produktive Nutzung der Zeit sein. Sie könnten sich sogar dafür entscheiden, die regelmäßigen Meetings durch punktuelle Aktivitäten vor Ort zu ersetzen.
Das ist eine hervorragende Möglichkeit, die Mitglieder von Remote- und Hybridteams zusammenzubringen, damit sie Beziehungen zu ihren Kolleginnen und Kollegen aufbauen können. Das kann eine höhere Motivation der Mitarbeitenden und eine bessere Zusammenarbeit fördern.
3. Eine Tagesordnung vorbereiten
Machen Sie Ihre Meetings nützlich, indem Sie Tagesordnungen im Voraus erstellen und sie mit dem Team teilen. Benennen Sie das erwartete Ergebnis jedes Meetings, damit alle Mitglieder konzentriert und wirksam bleiben. Sie können außerdem die Schlüsselpersonen nennen, von denen Sie einen Bericht erwarten, sowie hilfreiche Visuals oder Dokumente.
Wichtig ist, dass alle die Tagesordnung im Voraus lesen und vorbereitet erscheinen. Sieht die Tagesordnung der nächsten Woche zum Beispiel einen Punkt zum Fortschritt der Designphase vor, muss die Designerin oder der Designer darüber informiert sein und die relevanten Informationen zusammentragen.
So kann diese Person eine kurze Präsentation vorbereiten, die die jüngsten Designänderungen zeigt, samt einer Liste dessen, was sie von den Mitgliedern des Marketingteams braucht, um voranzukommen.
4. Virtuellen Zugang zu gemeinsamen Dokumenten geben
Ein bereichsübergreifendes Team auf Distanz muss alle Dokumente zugänglich machen. Bündeln Sie alle Ihre Informationen in einem Online-Bereich und achten Sie darauf, dass alle Dateien geordnet sind.
Setzen Sie auf eine logische und intuitive Struktur mit Ordnern und Unterordnern und legen Sie Regeln für die Benennung der Dateien fest, damit sie leichter zu finden sind.
Testen Sie Cloud-Plattformen wie Talkspirit und stellen Sie sicher, dass jedes Teammitglied Zugriff darauf hat.
Was die bereichsübergreifende Zusammenarbeit blockiert, und was sie in Gang bringt
Bereichsübergreifende Teams scheitern selten an mangelndem gutem Willen. Sie stoßen sich an Reibungen, um die sich niemand kümmert: eine Information, die in ihrer Abteilung bleibt, Prioritäten, die von einer am Projekt unbeteiligten Führungskraft gesetzt werden, Entscheidungen, die liegen bleiben, weil niemand als entscheidungsbefugt benannt ist. Die Reibung zu benennen, ist das, was es erlaubt, sie zu bearbeiten. Die folgende Tabelle ordnet jedem Hindernis den Hebel zu, der es aufhebt.
| Hindernis | Was zu beobachten ist | Der Hebel |
|---|---|---|
| HindernisDie Silos zwischen den Abteilungen | Was zu beobachten istJede Abteilung behält ihre Tools, ihre Dateien und ihr Vokabular; das Team verbringt seine ersten Wochen mit Übersetzen. | Der HebelEin einziger Projektraum, offen für alle Abteilungen, in dem die Dokumente und die Entscheidungen leben. |
| HindernisKonkurrierende Prioritäten | Was zu beobachten istAlle werden von ihrer eigenen Abteilung beurteilt, also kommt das bereichsübergreifende Projekt nach dem Tagesgeschäft. | Der HebelEin gemeinsames Ziel, schriftlich festgehalten und mit den Führungskräften jeder Abteilung abgestimmt, mit Schlüsselergebnissen, die für alle sichtbar sind. |
| HindernisUnklare Verantwortlichkeiten | Was zu beobachten istEntscheidungen bleiben liegen, weil niemand weiß, wer sie treffen darf. | Der HebelEine benannte verantwortliche Person je Thema, und Rollen, die schriftlich festgehalten statt vermutet werden. |
| HindernisVerstreute Informationen | Was zu beobachten istDieselbe Datei existiert in drei Versionen, und die letzte schlummert in einem Postfach. | Der HebelEin zentraler Ablageort, eine Benennungsregel, und kein Dateianhang als Referenz. |
| HindernisZu viele Meetings | Was zu beobachten istDas Team trifft sich, um auszugleichen, was nie schriftlich festgehalten wurde. | Der HebelSchriftliche Fortschrittsberichte zwischen den Meetings, und eine Tagesordnung, die darüber entscheidet, ob das Meeting überhaupt stattfinden muss. |
Zwei dieser Hindernisse verdienen eine eigene Lektüre: aufhören, in Silos zu arbeiten behandelt die Barriere zwischen den Abteilungen ausführlich, und die bereichsübergreifende Kommunikation in Unternehmen mit mehreren Standorten fördern zeigt, was sich ändert, wenn das Team zusätzlich über mehrere Standorte verteilt ist.
Bringen Sie die Zusammenarbeit Ihres bereichsübergreifenden Teams ab sofort voran
Ein starkes und leistungsfähiges bereichsübergreifendes Team aufzubauen, erfordert, eine Kultur der Zusammenarbeit und der Kommunikation zu pflegen und passende digitale Lösungen einzuführen, etwa:
- Talkspirit: die Digital Workplace, die Kommunikation und Zusammenarbeit der Teams fördert, wo immer Ihre Mitarbeitenden auch sind.
- Governance und Rollenklarheit: die von Holaspirit geerbten Fähigkeiten zur Selbstorganisation, die Ihrer Organisation Transparenz und Agilität bringen, indem sie Rollen, Verantwortlichkeiten und Arbeitsprozesse klären.
Auf diese Weise helfen Sie Ihren bereichsübergreifend arbeitenden Mitarbeitenden dabei, konzentriert zu bleiben und die gesetzten Ziele zu erreichen.
Fazit
Die Zusammenarbeit in Ihrem bereichsübergreifenden Team zu optimieren, verlangt gründliches Nachdenken. Wenn die Mitglieder auf verschiedene Abteilungen und Standorte verteilt sind, kann es schwierig sein, sicherzustellen, dass alle wirksam auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.
Doch was geschieht, wenn es Ihnen gelingt, sie auszurichten? Sie werden mit einem Team belohnt, das engagierter ist, stark motiviert und mit allen Werkzeugen ausgestattet, die es braucht, um eigenständig zu handeln und die Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen.
Halten Sie die Kommunikationskanäle offen, definieren Sie Rollen und Ziele klar und schaffen Sie Teamgeist vor Ort ebenso wie online. So verfügen Sie schnell über ein hochproduktives bereichsübergreifendes Team, um Ihr nächstes Projekt zum Erfolg zu führen.
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FAQ
Es ist ein Team aus Mitarbeitenden mehrerer Abteilungen des Unternehmens, die zusammenkommen, um gemeinsam an ein und demselben Projekt zu arbeiten. Marketing, Technik, Design oder Vertrieb stellen dort ihre Expertise in den Dienst eines gemeinsamen Ziels, meist der Entwicklung eines Produkts oder der Einführung einer Innovation.
Fünf Hebel, in dieser Reihenfolge. Klare Kommunikationskanäle, formelle wie informelle. Ein gemeinsames Ziel, vorzugsweise als OKR formuliert. Schriftlich festgehaltene Rollen, die jeder Person vor dem Start vorgestellt werden. Regelmäßige Fortschrittsrunden, abgestimmt auf den Rhythmus des Projekts. Und eine verantwortliche Person, die präsent bleibt, sobald das Projekt läuft.
Selten an mangelndem gutem Willen. Fünf Reibungen kehren immer wieder: die Silos zwischen den Abteilungen, konkurrierende Prioritäten, die von den Führungskräften der Herkunftsabteilung gesetzt werden, unklare Verantwortlichkeiten, die Entscheidungen liegen lassen, verstreute Informationen zwischen mehreren Versionen ein und derselben Datei, und Meetings, die ausgleichen, was nie schriftlich festgehalten wurde.
Indem man das Ziel ausdrücklich und messbar macht. Genau dafür dient die OKR-Methode: ein ehrgeiziges Ziel, verbunden mit bezifferten Schlüsselergebnissen, die das gesamte Team einsehen kann. Das Ziel wird mit den Führungskräften jeder Abteilung abgestimmt, sonst kommt das bereichsübergreifende Projekt nach dem Tagesgeschäft aller Beteiligten.
Im Rhythmus des Projekts. Bei einem kurzen Projekt mit engem Zeitplan genügt ein wöchentliches Meeting von 20 Minuten, um alle auf dem Laufenden zu halten, ohne den Arbeitsfluss zu brechen. Bei einem langen Projekt, das nur langsam vorankommt, reicht ein monatliches Meeting von einer Stunde. In beiden Fällen entscheidet eine im Voraus geteilte Tagesordnung darüber, ob das Meeting überhaupt stattfinden muss.
Eine Person, die bereits ein großes Projekt von der Idee bis zur Lieferung geführt hat und delegieren kann. Dieses Profil findet sich intern wie extern: Eine externe Beratung bringt Erfahrung mit, eine Person im Unternehmen kennt die Abteilungen und ihre Zwänge bereits. Kurze Gespräche, mit Belegen für Führungskompetenzen, erlauben die Entscheidung.


