Governance

Wie man eine gute Governance organisiert

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Eine gute Governance ermöglicht es, einen klaren und präzisen Rahmen in einem Ökosystem bereits vorhandener Tools zu schaffen. Aber es ist auch unerlässlich, sich an die Besonderheiten jeder Gruppe auf lokaler Ebene anpassen zu können. Also, wie etabliert man eine gute Governance? Hier sind unsere praktischen Tipps.

Von globaler zu lokaler Governance

Die Implementierung eines soziales Unternehmensnetzwerk bringt eine Änderung in den Arbeitsgewohnheiten mit sich, die die gesamte Organisation betrifft. Deshalb ist eine gute Governance, die einen klaren und präzisen Rahmen setzt, unerlässlich, beispielsweise durch eine Richtlinie, die jedem Mitarbeitenden erklärt, wie das soziales Unternehmensnetzwerk zu nutzen ist.

Aber der Rahmen muss nicht starr sein. Die Organisation muss sich auch an lokale Besonderheiten anpassen können, denn jeder Bedarf ist einzigartig. In diesem Kontext definieren wir zwei Arten von Governance: eine globale und eine lokale — die erste gibt die allgemeine Richtung vor, während die zweite die Regeln konkreter präzisiert, je nach Art der Gruppe, indem sie beispielsweise bestimmt:

  • die Funktion der Gruppe,
  • ihre Mission,
  • wie die bereitgestellten Tools zu nutzen sind,
  • oder auch wie man die Gruppe täglich zum Leben erweckt.

Die richtigen Akteure identifizieren

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Eine lokale Governance kann von „Projektträgern" unterstützt werden, also Personen, die als interne Relais für die Integration eines sozialen Unternehmensnetzwerk fungieren und die Teilnahme jeder Gruppe täglich stimulieren können.

Weitere Informationen: Eine Gruppe in einem sozialen Unternehmensnetzwerk erfolgreich starten

Die Einrichtung dieser lokalen und agilen Governance sollte es den Projektträgern ermöglichen, von einer gewissen Flexibilität zu profitieren: Es ist beispielsweise durchaus möglich, die Nutzung von Dateispeicherung in einer Arbeitsgruppe zuzulassen, weil dies gerechtfertigt ist, auch wenn die Organisation andere Orientierungen vorsieht.

Das Ziel hier ist die Implementierung einer iterativen Governance. Ihr Ziel ist klar, nicht zu blockieren und Initiative zu bremsen. Sie soll eine breite Roadmap etablieren, die später ergänzt und bereichert werden kann, indem Rückmeldungen von Benutzern vor Ort gesammelt werden. Mit anderen Worten, die globale Governance kann nicht alles voraussehen.

An die Natur von Arbeitsgruppen anpassen

Das soziale Unternehmensnetzwerk funktioniert nach der Logik von Arbeitsgruppen. Aber jede Gruppe ist unterschiedlich: einige sind Projektgruppen, während andere eine Community von Experten zusammenbringen, quer in der Organisation. Bei der Gründung einer Gruppe ist die Rolle des Projektträgers also, die allgemeinen Betriebsregeln, aber auch die spezifischen Regeln der Gruppenart in Erinnerung zu rufen.

Weitere Informationen: Verschiedene Arten von Gruppen in einem sozialen Unternehmensnetzwerk

Wie bei der globalen Governance, sollen die Regeln, die auf lokaler Ebene präzisiert werden, die Teilnahme erleichtern und stimulieren. Es geht also von Anfang an darum, bestimmte Fragen zu beantworten, zum Beispiel:

  • Wer sind die Mitglieder der Gruppe und kann man neue aufnehmen?
  • Welche sind die Interaktionen mit anderen Tools des Unternehmens und wie werden diese Interaktionen eingerichtet?
  • Welche sind die Betriebsregeln in Bezug auf Kurationen von Inhalten, besonders für Expertengemeinschaften?
  • Wer wird beispielsweise die Kurations-Arbeit (Veröffentlichung und Verwaltung) von Inhalten organisieren? Es gibt eine echte redaktionelle Logik in diesen Selbsthilfe-Communities, die man in Projektgruppen weniger findet. Das erfordert notwendigerweise spezifische Regeln.

Natürlich können sich diese Regeln ändern, wenn die Gruppe das soziales Unternehmensnetzwerk nutzt, um die festgelegten Ziele zu erreichen.

Die digitale Transformation beschleunigen

Die Bereitstellung eines soziales Unternehmensnetzwerk erfolgt über einen längeren Zeitraum. Dies kann je nach Unternehmensgröße ein, zwei oder sogar drei Jahre dauern. Die Einrichtung einer Governance sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene erleichtert und beschleunigt diese Bereitstellungszeit. Indem man so viele Fragen wie möglich im Voraus beantwortet und die Regeln agil verfeinert, während die Benutzer das Tool in Hand nehmen, während man auf die Besonderheiten jeder Gruppe hört, spart das Unternehmen Zeit, indem es die Phase der Hinterfragung, des Zweifels und der Unsicherheit vermeidet.

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